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Die Region Itzehoe
Metropolregion Hamburg



Stadt oder Land, Historie oder Moderne, Natur oder Kultur – in der Region Itzehoe gibt es viel zu entdecken. Lassen Sie sich von der Region Itzehoe verführen und nutzen Sie die Gelegenheit neue und einmalige Einblicke zu gewinnen.

 

An 16 Tagen entdecken Sie in den 16 Orten der Region Itzehoe auf einmalige Weise Kultur, Landschaft und Historie. Ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen  finden Sie in unserem Flyer oder in unserem Veranstaltungskalender.




Anmeldung & Kartenreservierung Stadtmanagement Itzehoe:

  • Kirchenstraße 2, 25524 Itzehoe
  • Öffnungszeiten: Montag - Freitag 10.00 – 17.00 Uhr, Samstag 10.00 – 13.00 Uhr
  • Telefon: 04821-5800
  • E-Mail: info@stadtmanagement-itzehoe.de

Programm:

  • 4.9.: Heiligenstedten - Ursprüngliche Schönheit
  •  5.9.: Oelixdorf - Wallensteins Eiche

  •  7.9.: Kremperheide - Vielseitigkeit

  •  8.9.: Rethwisch - Zurück zur Natur

  • 10.9.: Hohenaspe - Zeitreise

  • 11.9.: Krempermoor - Natur erleben

  • 12.9.: Bekmünde - Neue Perspektiven

  • 14.9.: Münsterdorf - St- Anschar

  • 16.9.: Dägeling - Im Dienst der Gesundheit

  • 17.9.: Oldendorf - Steinzeit trifft Neuzeit

  • 18.9.: Neuenbrook - Kinderfreundlichstes Dorf

  • 22.9.: Heiligenstedten - Wohnlicht

  • 23.9.: Ottenbüttel - Flett un Döns

  • 24.9.: Breitenburg - Schloss Breitenburg

  • 25.9.: Lägerdorf - Bauerndorf und Industriestandort

  • 26.9.: Itzehoe - Auf den Spuren von Johann Hinrichs Fehrs






Die Region mit Perspektive - Pressestimmen



Lückenschluss der A23 zwischen Hamburg und Heide

 

Am 19. Juni haben hunderte Fußgänger die neue Störbrücke begutachtet und mit einem Volksfest eingeweiht. Inzwischen ist die Brücke, die in 20 m Höhe über die Stör führt, für den Verkehr freigegeben.

Die luftige Brücke ist Teil eines 100 Millionen Euro teuren Bauprojekts, dessen Ziel der Lückenschluss der A23 zwischen Hamburg und Heide ist.








Fußgänger feiern Einweihung der neuen Störbrücke


Norddeutsche Rundschau, 19. Juni 2010

 

Zur Einweihung der neuen Autobahnbrücke über die Stör ist die 36 Millionen teure Konstruktion am Sonnabend für Fußgänger freigegeben worden.

 

Itzehoe - Hunderte Fußgänger haben am Sonnabend die Einweihung der neuen Autobahnbrücke über die Stör zu einem Spaziergang in luftiger Höhe genutzt. Viele Familien trotzten dem norddeutschen Schmuddelwetter, um auf die 36 Millionen teure Konstruktion zu klettern. Die Brücke verbindet in knapp 20 Metern Höhe die beiden Ufer des Flusses und ist Teil eines rund 100 Millionen Euro teuren "Lückenschlusses" der Autobahn zwischen Hamburg und Heide.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Jost de Jager (CDU) nannte die neue Störbrücke einen Meilenstein für das Gesamtprojekt, die das "Nadelöhr" der Autobahn 23 bis Ende 2014 schließen soll. "Wir brauchen eine leistungsfähige A23, die die Westküste erschließt und Dänemark anbindet", sagte er.

 

Freigabe Ende des Monats

Bislang klafft in der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord eine Lücke, die aktuell mit der Bundesstraße 5 überbrückt wird. Auf der knapp sieben Kilometer langen Strecke läuft der Verkehr nur dreispurig ohne Stand- und Mittelstreifen. Besonders in den Ferienzeiten kommt es hier regelmäßig zu Kilometer langen Staus. Täglich fahren hier 25.000 Fahrzeuge, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann: Verkehrsexperten rechnen in zehn Jahren mit einer Steigerung auf 41.000 Fahrzeuge pro Tag.

Die neue 1150 Meter lange Autobahnbrücke liegt östlich der bestehenden Querung und soll Ende des Monats für den Verkehr freigegeben werden. Die alte Störbrücke, die in den Jahren 1965 bis 1967 gebaut wurde, ist nicht mehr zu retten. Sie hatte damals umgerechnet 7,5 Millionen Euro gekostet. Die in ihrem Inneren gespannten Stahlseile sind verrostet. Sie darf laut einem Gutachten nur noch bis zum Jahr 2013 für den Verkehr genutzt werden. Sie wird daher jetzt abgerissen und durch einen Neubau mit der Richtungsfahrbahn Hamburg ersetzt.

Geplant ist, die A23 von Heide bis Hamburg durchgängig mindestens vierspurig befahrbar zu machen. Die Bauarbeiten begannen im März 2006 mit einem symbolischen ersten Spatenstich. Die Gesamtkosten des Projekts werden vom Bund bezahlt.

 

Quelle: shz, Norddeutsche Rundschau, 19. Juni 2010 / dpa


Der große Vorteil: "Man kennt sich"


Norddeutsche Rundschau, 29. Mai 2010

 

Vor sechs Jahren traf Karsten Reinholz eine weitreichende Entscheidung: Der heute 43-Jährige hängte seine Position als Projektleiter in einem Hamburger Unternehmen an den Nagel und machte sich mit der Reinholz Software und Technology GmbH selbstständig. Heute hat er 20 Mitarbeiter, neben seinem Stammquartier im Itzehoer Innovationszentrum IZET eine Niederlassung in Hamburg und ist geschäftlich weltweit aktiv. Reinholz hat erfolgreich eine Nische besetzt und sich auf Steuerungssoftware für Maschinen spezialisiert. "Ein bisschen Mut zum Risiko muss man natürlich mitbringen", sagt Reinholz. Für alles andere gibt es ein in der Region offenbar erfolgreiches Netzwerk ungezählter Akteure. Auch deshalb steht Steinburg im bundesweiten Vergleich ganz oben auf der Rangliste für ein besonders gutes Gründungsklima - bei einer Fachzeitschrift zum Beispiel auf Platz 4 gleich hinter Hildesheim, Hamburg und Konstanz am Bodensee. Zu verdanken ist die positive Einschätzung wohl auch dem Gründertag. Zu diesem Informationsaustausch mit Fachreferenten luden IZET und Industrie- und Handelskammer gestern bereits zum 10. Male ein.

Für IZET-Chef Dr. Ralf Thiericke ist der Gründertag die reinste Erfolgsgeschichte. Gut 1000 potentielle Unternehmer seien in den zehn Jahren umfassend beraten und informiert worden. "Jeder Dritte hat dann auch tatsächlich ein Unternehmen gegründet, von denen jedes zweite auch langfristig erfolgreich ist." Peter Ahrendt geht davon aus, dass der Anteil der erfolgreichen Firmengründungen sogar noch weitaus höher ist. Auch er sieht die Region auf diesem Gebiet ausgesprochen gut aufgestellt: "An der Westküste ist das die größte Veranstaltungsreihe ihrer Art."

Wer sind die Menschen, die aus der Arbeitslosigkeit eine neue Perspektive suchen oder sich aus einem sicheren Job heraus ins kalte Wasser wagen? Das Gros der Existenzgründer, so Ahrendt, ist zwischen 30 und 40 Jahre alt und zumeist am Dienstleistungssektor interessiert. Ralf Thiericke hat beobachtet: "Inzwischen gibt es auch einen klaren Trend zu den über 50-Jährigen." Auch immer mehr Frauen, vielfach wenn die Kinder groß sind, wagten den Sprung.

Ganz entscheidend komme es darauf an, mit den richtigen Menschen in Verbindung gebracht zu werden. "Hier in der Region kennt man sich. Und das ist unser großes Plus", verweist Ahrendt auf ein funktionierendes Netzwerk, das die erforderliche Hilfestellung gibt. "Bloß nicht mit den falschen Menschen zusammenbringen", nennt Ralf Thiericke ein Rezept. Und ein anderes weiß Peter Ahrendt: "Wer ein ordentliches Konzept hat und die erforderliche Qualifikation scheitert auch nicht an der Finanzierung." Überhaupt gebe es vielschichtige Finanzierungsmöglichkeiten. Auch hier könne das Netzwerk als Türöffner dienen.

Für "ganz entscheidend" hält Hans-Jörn Arp eine gelungene Anfangsberatung. Und genau dies werde in der Region geleistet, lobte der Mittelstandsbeauftragte und CDU-Landtagsabgeordnete. Arp betonte, dass Schleswig-Holstein dank seiner mittelständisch geprägten Unternehmens-Landschaft gut durch die Wirtschaftskrise gekommen sei. Er wies zudem daraufhin, dass das Land bei allen Sparmaßnahmen die Förderung des High-Tech-Standorts Itzehoe weiterbetreibe. "Das ist auch ein klares Bekenntnis zu diesem Standort."

 

Quelle: shz, Norddeutsche Rundschau, 29. Mai 2010, Autor: Volker Mehmel


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