Home|Downloads|Impressum|Datenschutz|Kontakt
Service
Metropolregion Hamburg

Fußgänger feiern Einweihung der neuen Störbrücke


Zur Einweihung der neuen Autobahnbrücke über die Stör ist die 36 Millionen teure Konstruktion am Sonnabend für Fußgänger freigegeben worden.

 

Itzehoe - Hunderte Fußgänger haben am Sonnabend die Einweihung der neuen Autobahnbrücke über die Stör zu einem Spaziergang in luftiger Höhe genutzt. Viele Familien trotzten dem norddeutschen Schmuddelwetter, um auf die 36 Millionen teure Konstruktion zu klettern. Die Brücke verbindet in knapp 20 Metern Höhe die beiden Ufer des Flusses und ist Teil eines rund 100 Millionen Euro teuren "Lückenschlusses" der Autobahn zwischen Hamburg und Heide.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Jost de Jager (CDU) nannte die neue Störbrücke einen Meilenstein für das Gesamtprojekt, die das "Nadelöhr" der Autobahn 23 bis Ende 2014 schließen soll. "Wir brauchen eine leistungsfähige A23, die die Westküste erschließt und Dänemark anbindet", sagte er.

Freigabe Ende des Monats

Bislang klafft in der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord eine Lücke, die aktuell mit der Bundesstraße 5 überbrückt wird. Auf der knapp sieben Kilometer langen Strecke läuft der Verkehr nur dreispurig ohne Stand- und Mittelstreifen. Besonders in den Ferienzeiten kommt es hier regelmäßig zu Kilometer langen Staus. Täglich fahren hier 25.000 Fahrzeuge, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann: Verkehrsexperten rechnen in zehn Jahren mit einer Steigerung auf 41.000 Fahrzeuge pro Tag.

Die neue 1150 Meter lange Autobahnbrücke liegt östlich der bestehenden Querung und soll Ende des Monats für den Verkehr freigegeben werden. Die alte Störbrücke, die in den Jahren 1965 bis 1967 gebaut wurde, ist nicht mehr zu retten. Sie hatte damals umgerechnet 7,5 Millionen Euro gekostet. Die in ihrem Inneren gespannten Stahlseile sind verrostet. Sie darf laut einem Gutachten nur noch bis zum Jahr 2013 für den Verkehr genutzt werden. Sie wird daher jetzt abgerissen und durch einen Neubau mit der Richtungsfahrbahn Hamburg ersetzt.

Geplant ist, die A23 von Heide bis Hamburg durchgängig mindestens vierspurig befahrbar zu machen. Die Bauarbeiten begannen im März 2006 mit einem symbolischen ersten Spatenstich. Die Gesamtkosten des Projekts werden vom Bund bezahlt.

 

Quelle: shz, Norddeutsche Rundschau, 19. Juni 2010 / dpa








<- Zurück zu: News

Zur Druckversion

space space space
Wetter Region IZ
space